Stauraumlösung in der Küche

Nun habe ich endlich eine bessere Stauraumlösung für die Küche. Ich habe wirklich monatelang immer wieder mögliche Varianten überlegt und verworfen. Letzlich bin ich auf eine Anregung hin dann bei einem Holzschrank und Regal vom Möbelelch gelandet. Dies hatte die passende Größe, damit es in der Küche nicht zu eng wird, ich das Fenster noch vollständig öffnen kann und trotzdem alles übersichtlich und nicht mehr so vollgestopft untergebracht ist.

Blick auf ein Holzschrank und ein Regal mit mehreren weißen Boxen

Die Boxen hatte ich schon, endlich sind sie nicht mehr irgendwo im hinterletzten Eck vergraben. Ich finde alles schnell. Ohne Beschriftung ging es allerdings nicht, das wäre zu unübersichtlich geworden. Zum Glück muss ich keine Socialmedia-Standards einhalten. Daher habe ich die Beschriftung einfach mit Zettel, Stift und dem bekannten T-film erledigt. Also nix Labelmaker, Schönschriften, buntes Dekozeugs. Das ist einfach nicht meine Welt.
Im Regal befinden sich nicht nur Küchendinge, sondern auch Bürozeugs, eine Kiste mit Technikkram (Kabel, Stecker,…) usw.. D.h., der ganze Klein-Klimbim der irgendwo anders nicht so richtig hin passt, daher gerne in irgendeiner Ecke oder Kramschublade landet und so schnell zu unnötiger Sucherei einlädt. Das unterste Brett des Regals habe ich so eingestellt, dass jetzt endlich genug Platz ist, um unkompliziert darunter her zu wischen.

Möbelhäuser und Möbelqualität

Mit dem Möbelelch als solches bin ich allerdings nicht zufrieden. Die Versandgebühren für größeren Teile sind inzwischen sehr hoch. Standardmäßig wird nur noch bis Bordsteinkante geliefert. In meinem Fall wären das 39€ gewesen. Bis zur Wohnung geliefert, musste ich aber 59€ bezahlen. Für das Regal war es ok, nochmal will ich solche Preise nicht.

Generell habe ich wieder einmal den Eindruck gewonnen, dass Möbel sehr teuer geworden sind, nicht nur beim Möbelelch. Und oftmals wirklich in mäßiger bis schlechter Qualität. Es gab Zeiten, da war das anders. Ich kann und will mich nicht an den Ex-und-Hopp-Müllmöbel gewöhnen.
Gute Gebrauchtmöbel sind eigentlich auch eine Option, aber da wäre dann dieser gelegentliche Affenzirkus beim bekannten Kleinanzeigenportal. Dann bräuchte ich dazu auch ein Fahrzeug (was ich nicht habe) und Helfer, die mir die Sachen schleppen. Selbst schaffe ich das nicht mehr. Außerdem weiß ich nie, ob das Gebrauchtmöbel irgendwann doch mal einem Raucher gehört hat und daher entsprechend noch ausdünstet und ob man so etwas mit einer Hardcore-Reinigung weg bekommt. Nein danke. Das ist mir zuviel Aufwand.

Bloß kein Möbelzirkus

Da finde ich es einfacher, mit weniger Möbeln auszukommen. Irgendeine etwas bequemere Sitzgelegenheit als meine Stühle habe ich im Wohnzimmer immer noch nicht. Staubsauger und Putzeimer stehen im Bad hinter einem Vorhang und manchmal trotzdem einfach im Weg. Eigentlich hätte ich das alles gerne nochmal etwas anders. Aber derzeit reicht es mir mit diesem Möbelzirkus. Bloß nicht nochmal durch Möbelhäuser pilgern und Webseiten durchstöbern. Letztlich bezahlt man das nicht nur mit Geld, sondern immer auch mit den eigenen Nerven. Außerdem muss es nicht immer alles 100% sein und schon gar nicht sofort, auch wenn mir das genau genommen ziemlich gut gefallen würde. 😉 Aber Perfektion ist eine Falle. Wenn man versucht, 100%-Ansprüche umzusetzen, eskaliert schnell der Stress, den man sich damit einhandelt. Der wichtigste Teil ist ohnehin jetzt geschafft. Mein Kleinkram ist in dem Regal jetzt prima untergebracht, endlich ist es übersichtlich. Damit bin ich wirklich sehr glücklich und zufrieden. Alles andere hat Zeit oder muss vielleicht auch nicht sein.