Nun geht es wieder los – die Konsum-Wochen des Jahres sind gestartet. Weihnachtsgebäck ist schon seit Ende August in den Geschäften zu bekommen. Dann war Halloween, wo man sich gruselige Ausstattungen kaufen kann und dann auch unbedingt so feiern muss. Von St. Martin hat man – bis auf ein paar Brezel hier oder da – nicht so viel mitbekommen. Die Weihnachtsmärkte werden bereits seit Tagen aufgebaut. In Dortmund wird mal wieder am größten Weihnachtsbaum der Welt gebastelt. Für mich ein sehr seltsames Gebilde. Aber es soll wohl Kunden in die Stadt ziehen. Mir ist der Dortmunder Weihnachtsmarkt zu groß und zu voll. Daher vermeide ich ihn. Black Friday ist inzwischen zu Black Week geworden. Dann Nikolaus, Weihnachten und die ganze Zeit davor. Die ersten bunten Lichterketten hängen bereits in den Fenstern. Und nein, nicht mal ein oder zwei bunte Lichterketten, sondern jede Menge und so viel, dass vom Fenster selbst kaum noch was zu sehen ist.
Und ich stehe wie jedes Jahr fassungslos vor diesem Konsum-Irrsinn und kann es kaum glauben. Mir geht das seit Jahrzehnten auf den Keks. Ich kann mit einem solchen Irrsinn nichts anfangen. Meine Ablehnung dieser Feier-Orgien begann etwa Anfang bis Mitte der 80ger-Jahre. Ich habe dort noch in meinem Erstberuf als Erzieherin gearbeitet. Arbeitsplätze waren zu diesem Zeitpunkt rar und ich konnte froh sein, eine Stelle in einem kirchlichen Kindergarten ergattert zu haben. Aber die Weihnachtsfeierei dort: Ständig Geschenkchen basteln, Eltern- und Großelternnachmittage, Basteln für den Weihnachtsbasar, Adventsingen, basteln mit den Kindern, die üblichen Festivitäten für die Kinder. Eine sehr vollgestopfte, hektische und anstrengende Zeit, dabei gab es damals noch nicht mal Halloween und Black Friday.
In einem Jahr habe ich Zuhause an eine meiner damaligen Zimmerpflanzen einfach kleine Schweinchenkerzen gehangen – als mein persönliches Kontrast- und Protestprogramm. Irgendwann habe ich auch diese Deko sein lassen und 1986 beschlossen, dass ich keine Tannennadel mehr in der Wohnung ertrage, weihnachtlichen Deko-Klimbim schon gar nicht. Von diesem Zeitpunkt an habe ich diesen weihnachtlichen Konsum-Irrsinn nicht mehr mit gemacht. Eine gute Entscheidung!
Um mich nicht falsch zu verstehen: Ich habe nichts grundsätzliches gegen Feiern und Weihnachtsdeko. Da gibt es ja durchaus Menschen, die das noch geschmackvoll und in Maßen hinbekommen. Natürlich freuen sich gerade Kinder auch über ein Weihnachtsgeschenk. Ich gönne es ihnen von Herzen. Und wenn jemand ohnehin irgendeine Anschaffung geplant hat und diese an Black Friday günstiger bekommt: Ja, es macht Sinn, dann den günstigen Preis mitzunehmen (sofern der Preis tatsächlich günstiger ist).
Aber dieses Ausmaß und diese Atemlosigkeit macht mich immer wieder fassungslos. Diese Konsum-Wochen sind unglaublich voll und hektisch. Überall bimmelt und blinkt irgendwas. Hauptsache kaufen, damit die Kassen klingeln. Wieviele Feieranlässe will man denn künftig noch in diese Zeit packen? Wieviel unnötiges Zeugs soll den noch die Wohnungen überfüllen, die Umwelt belasten und den Geldbeutel überfordern? Und nein, es sind nicht wirklich diese Feieranlässe, die mich stören, sondern diese unglaubliche Maßlosigkeit, die ich nicht nachvollziehen kann und die ich, wie jedes Jahr, auch nicht mit machen werde – diesen Weihnachts-Minimalismus gönne ich mir.
Genial, abends im lokalen tv erfahren wir: heute war verkaufsoffener Sonntag. Wir nichts verpasst haben. 😆 Allen eine gute Woche!
Klasse geschrieben Gabi, musste schmunzeln. Mein Gedankenganz ist immer: Viele Menschen beschweren sich darüber, dass alles teurer wird etc pp. ABER solange sie noch Geld übrig haben für Deko-Klimbim, Glühwein und Co. scheint es noch nicht so schlimm zu sein. Mal ganz abgesehen von anderen Genussmitteln, die weder zum Überleben noch der Gesundheit dienen.
Du sprichst mir aus der Seele. Es wird unglaublich viel Geld für völlig unnützes Zeugs ausgegeben. Und Leute, die über den hohen Strompreis schimpfen, aber im Dezember endlose Mengen an Weihnachtslichterdeko von außen an ihr Haus montieren, (dann teilweise auch noch blinkend) – solche Leute kann ich auch nicht ernst nehmen. Das ist aus meiner Sicht völlig überzogen, völlig übertrieben. Und wenn man IM Haus sitzt, sieht man die eigene Außen-Lichterdeko kaum bis gar nicht. Völlig unbegreiflich und komplette Energieverschwendung.
Ja, es ist wohl auch eine Art „Nachbarschafts-Wettrüsten“ 😀
Konsumrausch: gestern zum Bl. Friday überall in der (Innen-) Stadt Lautsprecher, laute Musik. Adventsstimmung?? Eine Kirche mit Leuchtschrift angestrahlt: „Late Night Shopping“. Das besondere an genau dieser Kirche: darin befindet sich ein Kolumbarium. Das sind Stelen mit Urnen Verstorbener. Dass das Leben um diese Kirche tobt find ich gut – der Tod gehört schließlich zum Leben. Aber diese Leuchtreklame machte mich doch ratlos.
Das finde ich allerdings auch reichlich schräg.
Ich mag Weihnachten und Geschenke. In einer Familie die sich schwer tat, Gefühle auszudrücken, waren Geschenke eine Möglichkeit Zuneigung auszudrücken. Ab August wurden schon die Ohren gespitzt, ob jemand einen Wunsch äußerte. Mal war es der bei E… beschaffte Ersatzdeckel für die geliebte Auflaufform, mal war es ein Schlossbesuch. Das löste noch Jahre später ein lachendes „Weißt du noch? Die Toilette im Wandschrank!“ aus. Es gab auch gekaufte Geschenke. Sorgfältig ausgesucht und vieles selber gemacht. Zur Adventszeit gehören für mich aber auch die Sparessen. Damit an den Festtagen geschlemmt werden kann, wird in den Wochen davor äußerst sparsam gekocht. Fleischlose Gemüse- und Kartoffelsuppen, dicke Eintöpfe aus Hülsenfrüchten. Kekse oder andere Süßigkeiten gibt es in der Adventszeit gar nicht. Das sorgt dafür, dass man im Dezember etwas abnimmt und Weihnachten alles ohne Reue genießen kann. Und es wurde an Weihnachten gelacht. Manchmal so viel, dass man Schluckauf vom vielen Lachen bekam. Leider sind jetzt alle aus der Vorgeneration gestorben. Und mit ihnen das Lachen.
Aber: Dem Konsumrausch habe ich mich schon vor vielen Jahrzehnten entzogen, indem ich ihn ignoriere. Nur die Adventskalender für Erwachsene widern mich immer noch an. Adventskalender waren ursprünglich als Zählhilfe für die Jüngsten gedacht. Merken die Erwachsenen nicht, dass man sie damit als infantil einstuft? Geistig zurückgeblieben auf dem Niveau eines Kindes?
Vielleicht magst du ja deinen letzten Satz noch einmal überdenken und den Begriff „geistig zurückgeblieben“ googlen und gucken, ob der hier so passt. Die unangenehme passiv-aggressive Schreibweise des letzten Absatzes passt so gar nicht zum ersten Teil des Kommentars. Schade und irgendwie traurig.
Hallo Anna, eigentlich würde ich die letzten beiden Sätze noch viel härter formulieren. Ich sehe unsere jungen Menschen, die so hart daran arbeiten müssen, um sich die Fähigkeiten anzueignen, die sie als Erwachsene brauchen werden. Und dazu gehört auch die Vorstellung von Zeiträumen und Zeitplanung. Die meisten Erwachsene haben eine Vorstellung davon, wie lang ein Monat ist. Aber es gibt junge Menschen, die trotz Trainings dazu nie in der Lage sein werden. Deswegen finde ich Adventskalender für Erwachsene als käufliche Konsumartikel so unangenehm. Gabi mag die letzten beiden Sätze löschen, aber ich werde sie nicht revidieren.
Die letzten beiden Sätze löschen: Nein, werde ich nicht. Du erklärst ja sehr gut, wie du sie meinst. Somit ist auch einzuordnen, wie du die beiden Sätze meinst.
Ich finde, es gibt Produkte, die sind (in diesem Fall für den gewöhnlichen Erwachsenen) einfach lächerlich. Neulich entdeckte ich Adventkalender für Hunde und Katzen. Das ist fast noch verrückter, wobei die Hunde und Katzen ja echt nichts dafür können. Und auch für Kinder gibt es Adventkalender, die völlig überdimensioniert sind.
Ich habe mal gerade nachgeschaut: Adventkalender mit Dubai Schokolade gibts auch schon. So ein Konsum-Schwachsinn.
Gestern habe ich das erste Mal von Dubai Schokolade gehört. Meine Freundin erzählte mir davon und prompt ist mir diese überall aufgefallen. Berge davon in den Supermärkten, Leuchtreklame für besagte Schoki am Obst- und Gemüsestand etc. Habe mir dann mal die Zutatenliste angeschaut. Beim Palmöl habe ich aufgehört zu lesen……und diese Preise. Gehts noch???
Den Dubai-Wahnsinn verstehe ich in der Tat gar nicht… Ich bekomme zum Glück auch sowas nicht mit, wenn dann über andere Leute. Verstehen kann ich es nicht.
Mhhh. Ich stimme zu, dass die Art und Weise, wie Adbentskalender heute durch den Handel auf den Markt geworfen werden, mir auch nicht gefällt. Auch hier geht ein Stück des Inhaltes verloren, dem diese Idee der Zählhilfe eigentlich innewohnt.
Allerdings sehe ich keine Infantilisierung darin, dass ein Erwachsener sich ein Stück Kindlichkeit bewahrt und diese Tradition auch für sich im Erwachsenenleben fortführt. Ist man deshalb, um dich zu zitieren, „geistig zurückgeblieben“? Die Worte finde ich auch etwas harsch gewählt. 😉
Bei diesen kommerziellen Adventkalendern wird die Tradition eigentlich gebrochen.
Da geht es nur noch um „teuer“. Purer Konsum. Die Bewahrung der Kindlichkeit würde zu einem traditionellen Schoki-Kalender fü ca. 2€ führen oder zum Befüllen eines wiederverwendbaren, selbstgebastelten Kalenders finde ich.
Ich habe mich gerade gestern über mich selbst gefreut, dass ich mich in diesem Jahr noch nicht über den Weihnachtszirkus aufgeregt habe, obwohl sie gerade im Radio gesagt hatten „die Weihnachtsbaumsaison ist nur eröffnet“ Äm, kopfkratz?!
Seit 2 Wochen etwa steht im Heidelberger Hbf der Weihnachtsbaum. Ich glaube auch das wird immer früher.
Es ist schade, dass man so ganz den Lauf der (Jahres-) Zeit aus den Augen verliert. Erdbeeren im Januar, Lebkuchen im August, Weihnachtsbaum Anfang November…
Egal! Hauptsache es wird konsumiert.
Kennt ihr den Radiobetrag „Weihnachten in Stenkelfeld“? 1994 fand man das noch auf die Spitze getrieben lustig. Heute ist das nicht nur in der Reihenhaussiedlung Oenkelstieg eher Wahrheit als Fiktion.
Übrigens wird dieser ehemalige keine Radiobeitrag nun auch auf zig Plattformen verkauft. Natürlich!
Halloween wurde in manchen Geschäften glatt übersprungen. Zwar kein Verlust. Aber dafür dann schon Weihnachtssachen…. Na wunderbar
Früher ging es erst ab Totensonntag los. Auch die Weihnachtsdeko zuhause. So kenne ich es von früher….
Weihnachten in Stenkelfeld – kannte ich nicht. Da musste ich erstmal nachschauen. Ja, mit sowas komme ich dann schon besser klar. 😉
Hier etwas über Weihnachtsbeleuchtung: https://www.youtube.com/watch?v=DinNZDro5mg
und hier komplett:
https://www.youtube.com/watch?v=K_sIIUYLhZw
wirklich heftig diese Geschichten von Weihnachten in Stenkelfeld, aber es bringt da schon einiges auf den Punkt.
…und ein Pfarrer soll mal gesagt haben, im Advent hetzt er wieder von Besinnung zu Besinnung.
Wie treffend.
Black Friday, Black Week – ich bin für Black Month mit very bunten Lichterketten und Einkaufen bis zur Bewusstlosigkeit -)) . Wenn schon dann richtig ! Aber im Ernst, mir ist das auch alles zuviel. Mal ganz vom Minimalismus abgesehen, dieser ganze Krempel ist irgendwann Müll. Müll der entsorgt werden muss. Mann kann doch nicht gleichzeitig von Nachhaltigkeit usw faseln und gleichzeitig wird soviel Zeug produziert und konsumiert. Das passt doch nicht zusammen. Mir ist vollkommen schleierhaft was erst passieren muss damit sich das ändert. Der Verbraucher steuert es doch sichtbar nicht in eine bessere Richtung.
die Lichterkette von heute ist der E-Schrott von morgen! 🙁
Letztlich funktioniert dieser ganze Klimbim auch nur, weil es genügend Leute mit machen.
Moin aus Erfurt,
hier wird aus dem Martinifest (welches hier sm 10.11. gefeiert wird) leider immer mehr ein Jahrmarkt. NOCH in halbwegs erträglichem Maß, aber die Tendenz ist sichtbar: Mit Verkaufsbuden und erstmalig in 2024 Riesenrad. Kirche hin oder her – am Ende weiß keiner mehr, worum es geht oder ging. Letztebs im Buchhandel lego-Kalender für 60,- welche Steigerung soll es da an Weihnachten noch geben? Der DDR war Weihnachten wg. seines religiösen Ursprungs ein Dorn im Auge. Aber sie schafften es nicht, das Fest abzuschaffen. Und auch aus Engeln wurdn keine „Jahresendfiguren“! 🙂 Glückwunsch, nun schafft es der Kapitalismus! (ob Erich sich freuen würde??)
Martinsfest mit Riesenrad – das ist ja schon heftig, hollaho.
Es gibt da noch einen Porsche-Adventkalender für 219€, Lancome für 185€ und – bitte festhalten – : “Annual Edition”-Adventskalender 2024 von Swarovski für 1000€. – Und an vielen Stellen der Welt wissen die Leute nicht, was sie am nächsten Tag essen sollen.
Du sagst es!
Dekadenz auf einer nach oben offenen Richtskala! Und immer noch steigerungsfähig: Plüschpenisse, Candy-Bras und -penisse, anti- Stressball in Busenform… WO leben wir eigentlich ?!
im kompletten Irrsinn
Für mich ist die Weihnachtsszeit auch sehr ambivalent. Auf der einen Seite liebe ich diese Zeit, weil (einige) Menschen zur Ruhe kommen, die Familie im Mittelpunkt steht und man sich es in der kalten Zeit gemütlich macht. Ich habe, väterlicherseits, eine sehr große Familie, mein Opa und meine Oma hatten 11 Kinder (einer davon mein Papa) und das war, tatsächlich, ein großes Fest! Auch heute noch trifft sich ein Teil der Familie am 2. Weihnachtstag, um zusammenzusitzen und Zeit miteinander zuverbringen. <3
Dann ist da das, was du beschreibst, was ich auch jedes Jahr bemerke. Ich bin zwar nicht mehr in der Kirche, aber ich finde es irgendwie traurig, dass der religiöse Inhalt Weihnachtens, die frohe Botschaft "Uns ist ein Kind geboren!" verloren gegangen ist. Die noch bestehende Hülle "Weihnachten" wird gefüllt mit dem Inhalt "Konsum", der einfach für sich selbst keinen Sinn stiftet. 🙁
War es früher besser? Keine Ahnung, ich habe auch immer noch das Weinachten, was ich früher hatte. Ich glaube, es war einfach nur langsamer, ruhiger. Und das ist, was ich als Minimalist sehr schätze. 🙂
Oh, wie treffend formuliert: Die Hülle Weihnachten, die mit Konsum gefüllt wird.
„Ich brauche keine Sternlichterkette“, ist jedes Jahr mein Mantra. Ich mag lieber schlichte Lichterketten ganzjährig. Im Hinterland krieg ich nix mit von dem Trubel. Bis 15.11. besorg ich jedes Jahr meine Winterkleidung. Danach sind mir die Menschen zu aggressiv.
Warum wird da so das Maß verloren? Wettbewerb?
Ja, das ist eine gute Frage. Wettbewerb ist die eine Seite…
Wollen sich die Menschen ablenken? Um sich nicht mit anderen Dingen beschäftigen zu müssen…. ihrem Leben und ihren Problemen…. Ganz dahintergekommen bin ich noch nicht…
Ich dachte an Junggesellen*abschiede früher in der Fußgänger*zone. Jetzt Mallorca für 500 Euro. Gut, dass nicht alle mitmachen.
Klarer Fall von sich gegenseitig übertrumpfen und zur Schau stellen müssen. Ich bewundere auch diejenigen, die das nicht mitmachen! Dazu gehört viel Rückgrat und Mut! Denn dumme Sprüche und Unverständnis sind vorprogrammiert.
Das ist ein ähnliches Phänomen wie irgendwelche Massen-OpenAir-Konzerte im Sommer. Da gabs früher üblicherweise 1 Band mit ggf. einer Vorband. Heute gibts sog. Events mit zig Bühnen über mehrere Tage. Nichts anderes als Massenkonsum.
Guten Morgen liebe Gabi. Du sprichst mir zu hundertprozent aus dem Herzen!!! Bei jedem Satz habe ich gedacht: ja, genau! Ganz wunderbar geschrieben! Vielen Dank dafür!
Mir fehlen tatsächlich auch nur noch die Worte für diesen ganzen Irrsinn! Einfach unerträglich! Leider gibt es in meinem Umfeld tatsächlich keine Menschen, die nur annähernd so denken. Ich versuche mich in Akzeptanz, aber manches fällt schwer….
Ich lebe bedingt minimalistisch. Aber ich bin auch noch nicht am Ziel angekommen. Habe aber schon viel geschafft. Ich besitze zum Beispiel ein Pappbett, nur genial. Mein Auto bleibst meistens stehen, ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und laufe sehr viel.
Ganz liebe Grüße von Martina
Es gab Zeiten, da habe ich mich auch gefühlt wie ein Exot. Aber man gewöhnt sich dran. Und irgendwann mit ein wenig Glück gelingt es, dass man es vom „schwarzen Schaf“ zum „bunten Hund“ geschafft hat. Dann gehts eigentlich 😉
ich hab da noch ein bisschen Hoffnung. Nach dem Motto „Der Mann der den Berg abtrug war derselbe, der kleine Steine weg trug“
Ich finde es ja schön, wenn die Städte weihnachtlich dekoriert sind. Wie immer macht die Dosis das Gift. Ein paar heimelige Lichter sind das eine, Hektik und Konsumstress das andere. Bei letzterem bin ich auch raus. Ich verstehe auch nicht, warum man jedes Jahr neue Weihnachtsdeko braucht. Mein Mann freut sich wie ein Kind mit leuchtenden Augen, wenn ich mit unseren wenigen Teilen die Wohnung etwas weihnachtlich dekoriere. Von ihm aus könnte es sogar ruhig viel mehr sein aber das würde mich dann wieder nerven. Wir haben mit dem christlichen Anteil des Fests ja eh nichts am Hut. Aber man kann die Zeit ja auch einfach nutzen, um mal einen Gang runterzuschalten. Für Eltern scheint das schwerer, sich dem einfach zu entziehen. Die beneide ich überhaupt nicht.
Liebe Grüße!
Für Eltern ist das wirklich heftig, denn zum Feiern zu Hause kommen noch die Verwandten-Feiern dazu, dann noch Weihnachtsveranstaltungen in Kindergarten, Schule, Sportverein, Musikschule, usw. Dann noch der Weihnachtsmann in der Fußgängerzone, usw.