Pause vom News-Gewimmel

Pausenlos

Manchmal kommt es mir vor, als stecke die Welt in ihrem Hochgeschwindigkeitsmodus fest. Kommen Pausen überhaupt noch vor? Blicke ich auf meine Berufsjahre zurück, gab es viele Pausen, die letztlich nicht stattgefunden haben. Da gab es Pausen, die dann doch mehr Arbeitsbesprechungen waren, Pausen, die wegen Terminknappheit kaum stattfanden, zerstückelte Minipausen, usw..

Heute habe ich als Rentnerin dieses Problem natürlich nicht mehr. Aber mir fällt auf, wie unruhig und pausenlos es in unserer Welt zu geht. An der U-Bahn-Haltestelle laufen kurze Videoclips mit irgendwelchen News, dann die unvermeidliche Werbung etc.. Um mich herum viele Smartphone-Dauerkonsumenten. Und nein, dass sind nicht nur Jüngeren. Es gibt ja inzwischen genügend Smartphone-Kurse für Senioren, die zeigen so langsam Wirkung… Vor etlichen Monaten wäre ich fast mal Zeugin geworden, wie jemand ins Smartphone schauend, fast vor eine Laterne gelaufen wäre. Es ist noch gerade gut gegangen, aber es war wirklich eine Sachen von sehr wenigen Zentimetern.

Mediale Überschwemmung

Nachrichten und die sog. News sind dann häufig emotional sehr aufgeladen. Irgendwie muss man ja das Publikum dazu bringen, in all dem News-Gewimmel überhaupt noch hinzuschauen. Mit Dramen und Katastrophen geht das bekanntlich am besten. Wenn diese dann im Kurzformat präsentiert werden, bekommen auch die zunehmend unkonzentrierten Zuschauer noch irgendwas davon mit oder klicken zumindestens einmal kurz drauf – reicht ja 😉 . Solche News, Attraktionen und Dramen sind nahezu überall und jederzeit zu sehen. Mich stört dieses Gewimmel auch schon lange und wenn, dann schaue ich nur noch wenig hin. Am liebsten dann nur Text. Aber auch mir gelingt das nicht immer. Es ist ja schlimm genug, dass es Elend und Katastrophen in der Welt gibt. Aber ich muss mir diese nicht noch stundenlang als Video, Sondersendungen und weiß ich was anschauen und auch nicht massenweise im Minutentakt wechselnde Info-Minihäppchen. Davon wird nämlich definitiv nichts besser, schon gar nicht bin ich anschließend wirklich und ernsthaft besser informiert. Ein ganz anderes Thema wäre zudem, was ich dann mit diesen ganzen Info-Reizen mache.

Pause zwischen Reiz und Reaktion

Passend dazu bekam ich neulich den Buchtipp von Rolf Dobelli, „die Kunst des digitalen Lebens“. Man könnte es genau genommen auch „die Kunst des nicht-digitalen Lebens“ nennen. Dadurch stieß ich auf ein weiteres Buch von Gerald Hüther und Robert Burdy „Wir informieren uns zu Tode.“ Beide Bücher thematisieren die Art und Weise, wie heute Nachrichten/News zu Stande kommen und auf uns wirken. Beides lese ich derzeit. Eine Rezension werde ich nicht dazu machen. Aber so viel sei gesagt: Es ist wie so häufig: Manches ist wirklich super interessant, das lese ich auch wiederholt und mehrfach. Anderes weniger interessant, manches ausschweifend.

Mich brachten diese Bücher genau wieder zu meinem Thema der fehlenden Pausen. Wir werden völlig überschwemmt mit Info-Häppchen, lustigen oder dramatischen Attraktionen. Um was geht es da? Uns zu informieren oder Klicks zu generieren, damit die Werbung besser geschaltet werden kann? Zum Glück sind wir ja nicht gezwungen uns alles das anzuschauen und die Lösung für dieses News-Dilemma ist eigentlich sehr simpel: Zwischen Reiz („klick mich“, „schau mich an“ ) und Reaktion (sofort klicken, hinschauen) eine Pause einlegen und sich zu fragen:

Will ich das wirklich? Interessiert mich das ernsthaft? Was bringt es mir? Was nimmt es mir? Informiere oder betäube ich mich im News-Strudel?

Seit einigen Tagen gönne ich es mir, mal von der ganzen reizüberflutenden News-Welt nicht großartig etwas mit zu bekommen und einfach mal keine Ahnung zu haben. Also mal eine Pause zu machen von medialen News-Reizen und meinen, meist spontanen Reaktion darauf. Denn Pausen verschaffen Klarheit im Kopf. Das ist etwas ungewohnt, aber auch sehr schön. Wie lange ich mir diese „Keine Ahnung von der Welt“ gönne? Keine Ahnung. 😉

– – –

Und abschließend ergänzt: Wenn es euch tatsächlich gelungen ist, diesen Text bis zu Ende zu lesen: Herzlichen Glückwunsch! Ihr gehört dann nämlich noch nicht zu den Menschen, die wegen der vielen Klickerei inzwischen eine sehr geringe Aufmerksamkeitsspanne und Konzentrationsstörungen haben.

33 thoughts on “Pause vom News-Gewimmel

  1. Wie viele Stunden am Tag Bildschirmzeit wäre für euch denn optimal? Alles inbegriffen: Handy, Fernseher, Tablet, PC, Laptop, Konsole. Hab mein Limit mal nicht zu niedrig gesetzt. Heute ist Tag 15. Das Tierheim Koblenz lässt Hunden auch 30 Tage Zeit für Verhaltensänderung. Finde ich gut. Liebe Grüße in die Runde.

  2. Ich feiere übrigens Blogs wie diesen hier genau dafür, dass es keine Reizüberflutung ist! 🙂

    Manchmal denke ich auch, dass ich einfach aufhören sollte, Nachrichten zu lesen, aber ich denke, dass der goldene Weg irgendwo in der Mitte liegt. (Und ich glaube, dass es auch nicht das war, was du meintest.) Die Kunst liegt wohl darin, zu unterscheiden: was will meine Aufmerksamkeit um jeden Preis fesseln und was hat wirklich Gehalt?

    Für alle, denen de Nachrichten in diesen Tage ebenso ein schwermütiges Herz bereiten, hier eine Empfehlung: Byung Chul Han – Der Geist der Hoffnung. <3

    1. Angesichts der aktuellen Situation bzgl. Ampel etc. habe ich auch nachgeschaut, was los ist. Es ist wirklich eine Gratwanderung, immer mit der Frage, ob das wirklich Information ist oder doch wieder nur der „Trara“ drum herum. Elendig lange Diskussionen, dieses Lamentieren, Emotionalisieren, Vermutungen anstellen, Dramatisieren etc. – auf so ein Zeugs habe ich echt keine Lust. Da klicke ich weg bzw. schalte ab.

  3. Oh, meine Aufmerksamkeitsspanne ich noch hoch genug, um diesen Text zu Ende zu lesen. Juju! 😉
    Zum Glück wohne ich auf dem Land. Wenn ich in eine Großstadt komme, fällt mir auch immer wieder dieses Geblinkte überall auf. Werbung und „News“ auf riesigen Bildschirmen. Auch hier scheint es kein Maß zu geben. Größer, heller, bunter. Ein regelrechtes Wettrüsten. Wenn du dich endlich von diesem riesigen Bildschirm an der Wand der Bahnstation in die Bahn retten kannst, blinkt dich der nächste Bildschirm an, der dort von der Decke hängt und dich mit lustigen Rätseln unterhalten will.
    In der Arztpraxis angekommen, im Wartezimmer der nächste Bildschirm. Hier wird man dann im Dauerschleife und mit „beruhigender“ Musik im Hintergrund über die Neuigkeiten aus der Praxis Informiert. Aaaah!
    Was ich selbst machen kann ist, das Handy in der Tasche lassen und mir zu Hause eine reizarme Umgebung schaffen. Nachrichten lese ich einmal am Tag. Das reicht.
    PS: Es gibt einen öffentlich, rechtlichen Radiosender bei dem man mit einen Schieberegler „zurück spulen“ kann. So kann man die Werbung und Nachrichten überspringen und interessante Wortbeiträge anhören wann man möchte.

    1. Arztpraxis – ja, bei uns auch, nerv. Ich bemühe mich, nicht hinzuschauen. Beim Friseur war auch so ein TV-Dings. (Ich bin sozusagen im Laden direkt auf das Trump-Ergebnis zugelaufen).Der hat es aber freundlicherweise auf meine Bitte hin ausgeschaltet – Juchuh!

  4. Ach ja, die Nachrichten. Beispiel: Wochenlang verfolge ich den Wahlzirkus in den USA, drücke Daumen für die Eine, verfluche den Anderen. Und dann das:

    … abends vor dem Schlafengehen rege ich mich noch über die USA auf, und morgens beim Aufstehen habe wir selbst keine Regierung mehr. So schnell kann’s gehen.
    Fazit: Das alles bringt nichts.

    Isch resch misch net mehr uff!!!

    1. gute Einstellung! Denn, das alles ändert an unserem Leben (vorerst?) nix. Wir können zu wenig beeinflussen. In diesem Zusammenhang denke ich über passiven Widerstand nach.
      Infos: Ich schalte mittlerweile immer öfter ab. Es genügt, 2 x am Tag zur vollen Stunde Nachrichten zu hören. Vertiefe mich grad in Lieblingsbücher. Bleibt alle aufrecht und ungebrochen!

      1. Passiver Widerstand – ja, sowas ist das bei mir auch. Es geht mir nicht um das WAS, sondern um das WIE. Diese hochgeschaukelten Emotionen, die Menge, etc. – aber vorrangig gehts mir auch darum, nicht selbst kirre zu werden. Und ich möchte nicht mit diesen News dauerbeschallt werden.

      2. Minimalismus ist für mich natürlich erstmal fürs eigene Wohlgefühl. Aber eine Form von Widerstand ist es für mich auch. Widerstand gegen diese exzessiven und die Umwelt schädigenden Dauerkonsum, gegen die schlechter werdende Produktqualität, gegen Masse statt Klasse und gegen die ständige Ruhelosigkeit. Wenn man alles mögliche Zeugs z.B. unbedingt digital haben will (Internet der Dinge), muss man dieses gesamte Zeugs auch permanent updaten. Und irgendwann werden die Updates eingestellt und ich müsste mir einen neuen Kühlschrank kaufen, obwohl der alte noch funktioniert (halt wie bei Smartphones). Oder der Kühlschrank gibt mittels KI selbständig die Bestellung im Lebensmittelladen auf – zur Hilfe! Oder das Internet ist gestört (oder zu langsam), dann komme ich am Ende nicht an meinen Kühlschrank dran oder kann die Wäsche nicht waschen. Nein Danke. Das ist Fortschritts-Schwachsinn.

    2. Ja, es ist bedrückend!
      Aber es ist nun einmal so, dass wir manche Geschehnisse nicht beeinflussen können und genau dieses Gefühl der Machtlosigkeit ist das Problem.
      Überall wird man mit Informationen bombardiert, dabei bin ich sicher, würde man bestimmten großspurigen Personen medial weniger Aufmerksamkeit geben, wären sie nicht so mächtig.
      Mit bereits 59 Jahren weiß ich aber auch: Man muss das Leben eben nehmen, wie es kommt.
      Veränderungen wird es immer gegen.

  5. Pausen: Nicht gemachte oder eingeschränkte Arbeitspausen sind schädlich fürs Unternehmen, weil Arbeitsgeschwindigkeit und -intensität nachlassen und die Fehlerquote steigt. Das wusste früher jeder REFA Fachmann / Fachfrau. Wir hatten sogar laut Weisung des Vorgesetzten in der Mittagspause den Arbeitsplatz zu verlassen, um uns ausreichend zu erholen. (Kantine, Teeküche, Spaziergang). Die wichtige Funktion von Pausen zum Leistungserhalt gilt nicht nur in einer Fabrik, sondern auch in sozialen Berufen.

    Internet: Beruflich muss ich regelmäßig nach Informationen im Internet suchen. Damit die Suche zügig abläuft, notiere ich mir vorher entsprechenden Stichworte. Sozusagen das Äquivalent zum Einkaufszettel, bevor man in einen Supermarkt geht. Damit kann man alles Überflüssige, was man nicht braucht, unbeachtet lassen. Sowohl im Internet als auch im Supermarkt.

    1. Bzgl. der Arbeitspausen: In Besprechungsrunden wird jeder für das Personal Verantwortliche im Sozialbereich sofort (theoretisch) zustimmen. Aber dann die gelebte Praxis. Manchmal ist der Pausenraum auch zeitgleich ein Besprechungsraum. Und wenn da eine Besprechung ist, hat man Pech und eben keinen Pausenraum. Ok, man hätte da an der vielbefahrenen Straße spazieren gehen können. Irgendwo war eine Küche der Pausenraum. Da war wenig Platz und manchmal wurde selbst die noch für irgendwas anderes genutzt. Oder bei Außenterminen: Stau, Zeitverzögerung, Pause weg oder verschoben oder verkürzt. Das Zeiterfassungssystem zieht dann automatisch eine halbe Stunde ab, unabhängig davon, ob man nun Zeit hatte für eine Pause oder nicht. Ich könnte es endlos weiterführen, habe es ja 4 1/2 Jahrzehnte so erlebt. Zum Glück ist das vorbei. „ommm“… 😉

  6. Diese ständige Informationsflut verfolgt einen geradezu. Ich merke selbst, wie leicht man sich darin verliert und die Stunden wie in einem schwarzen Loch verschwinden. Und natürlich leidet die Konzentration unter diesen vielen hirngerechten Klick-Mich-Häppchen. Vom Smartphone sind daher sämtliche Apps diesbezüglich verbannt. Und auch am Rechner überlege ich mir genau, was ich lesen will und wie viel Zeit ich investiere. Da eh auf vielen Kanälen dasselbe kommt, würden wahrscheinlich 5 min pro Woche reichen, um informiert zu bleiben. Aber aktuell aus gegebenem Anlass meide ich Nachrichten. Wir suchen uns lieber gezielt einen Film aus, wenn wir etwas schauen wollen. Man hat es selbst in der Hand, wem oder was man seine Aufmerksamkeit schenkt.

  7. Gerade einen frisch gebrühten Kaffee gemacht und in aller Ruhe deinen Beitrag gelesen…
    Ja, liebe Gabi, jetzt, wo wir in der Altersrente sind sehen wir die Dinge noch klarer. Überall wo man hinkommt, wo man geht und steht, sieht man die Menschen mit ihren Smartphones – ja, sogar die ältere Generation. Neulich beim Arzt saß neben mir eine alte Dame. Sie zog sich sämtliche News rein und machte Spiele. Ich hatte Puls, um nicht zu sagen ich wäre am liebsten aufgestanden. Kein Wunder wenn unsere Nachkommen die Rechtschreibung verlernt haben und das Augenlicht geschädigt wird. Eigentlich wird ja die Masse richtig verdummt, abgelenkt von der Wirklichkeit. Die Probleme, die es zu bewältigen gibt, werden somit erfolgreich ignoriert. Wichtige Entscheidungen zu treffen braucht Klarheit. Das alles ist das Drama unserer modernen Zivilisation. Zum Glück gibt es noch ein paar normal denkende Menschen. Lasst es euch gut gehen mit der Diät vom ganz normalen Wahnsinn. Liebe Grüße

    1. Liebe Marianne,
      bin noch nicht ganz im Rentenalter aber Du hast meine Meinung auf den Punkt gebracht! Besser hätte ich es auch nicht schreiben können. Übrigens sitze ich auch grad mit einer handgebrühten Tasse Kaffee am Tisch und finde den neuen Beitrag von Gaby mal wieder einfach top!

  8. Mitleid und Katastrophentourismus helfen nicht. Es ist besser, es nicht zu wissen. Was man nicht ändern kann, soll man nicht bereden und sich wiederholende Ereignisse wie Verbrechen, Unfälle etc. im Zweifelsfall auch nicht wissen müssen.
    Heute ist mein fünfter Diättag, wenn das so klappt wie beim Konsum, dann bin ich nach dreißig Tagen durch und muss mir von den Medien keine Angst mehr machen lassen. Berichterstattung und Nachrichten sind nie objektiv. Wenn die Weltsicht so verzerrt ist wie derzeit im öffentlich rechtlichen Bezahlfernsehen, dann möchte ich das auch gar nicht. Betreutes Fernsehen schauen wir seit gut 15 Jahren nicht mehr.

      1. Oh ja, leider. Mit dem Vermeiden entsprechender Seiten und Werbeunterdrückung durch geeignete Browser und Apps kann ich mich dem offen erkennbaren Manipulationsgeschwader weitgehend entziehen.

  9. Falls jemand einen Tipp hat für einen wöchentlichen Podcast mit dem man übers Weltgeschehen informiert bleibt, dann gerne her damit. Ich mache einen Nachrichten-detox, merke aber das ich zu wenig mitbekomme und mich so wie jetzt auch nicht wohl damit fühle. Gleichzeitig will ich nicht all diese Nachrichten lesen, die nicht für mich relevant sind (die Brände, Überfälle etc…). Weiß jemand was?

    1. Es gibt die“Krautreporter“. Ich fand, das war guter Journalismus, Themen wurden eingebettet und nicht reißerisch oder mit Bildern aufbereitet. Vielleicht ist das was für dich?

  10. Jep ich hab zuende gelesen *gg…
    das fehlte mir noch, nicht mehr aufmerksam Texte lesen zu können. Ich kenne es ja von der Depression ziemlich heftig, nicht konzentriert lesen zu können, ist richtig fies /o\

    Ich schalte auch vieles einfach weg und nehme mir bewußt Auszeiten von der Nachrichtenflut. Sonst dreh ich am Rad, ist schlicht nicht mehr auszuhalten, diese Überflutung.

    Hab eine gute Nachrichten freie Zeit, liebe Grüße!

    1. Da kommen mir gerade meine LongCovid-Aussetzer Anfang letzten Jahres in den Sinn („Brainfog“). Ich musste mir jeden kleinen Kram ins Handy schreiben und mich dran erinnern lassen. Ansonsten hätte ich die meisten Sachen vergessen. Das ist wirklich ziemlich fürchterlich. Da sollte man sich nicht noch freiwillig sowas wie eine „digitale Demenz“ zumuten.

  11. Hallo, sehr guter Beitrag, danke! Ich habe bisher schon wenig Fernsehen geguckt, eigentlich nur abends beim Abendessen die aktuelle Stunde im WDR. Aber auch da ist der Anteil der Negativen zu positiven Nachrichten vermutlich mindestens 80 % zu 20 %. Neben den schon unerfreulichen nationalen und internationalen Nachrichten gehen die Berichte ausschließlich nur noch über Unfälle, Raubüberfälle, Brände usw. Nicht falsch verstehen, natürlich sind diese Ereignisse für die BEtroffenen extrem schlimm. Aber welchen Zusatzgewinn haben wir, wenn wir in 45 Minuten über drei Brände, fünf Autounfälle, zwei Raubüberfälle informiert werden? Man bekommt doch die Meinung, nur noch von Kriminellen umgeben zu sein. Das kanns doch auch nicht sein. Ich konsumiere daher noch weniger Nachrichten wie eh schon, bekommt mir besser. lg alexandra

    1. Ja, genau so etwas meine ich. Passiert beispielsweise in NRW wirklich nichts Wichtigeres, als die beschriebenen Unfälle, Brände, etc.? Natürlich ist das für die Betroffenen schlimm, aber wenn man nur solche Sachen sieht, hat man erst einen gewissen „Dramakick“ und stumpft irgendwann ab. Davon haben die Betroffenen dann definitiv auch nichts.

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