Adé Futonsofa

Nun ist es Geschichte: Mein Futonsofa ist verschenkt. Das, was ich mal super gut und gemütlich fand, passt nicht mehr in mein Leben. Bis ich das erkannt habe, hat es eine Weile gedauert.

Seit Monaten habe ich nicht mehr darauf gesessen. Statt Bodenfuton ein Futon mit Gestell (Podesten) zu nutzen, brachte auch nicht die erhoffte Änderung. Es ist normalerweise angenehm, sich anzulehnen. Die Sofakissen waren passend für meinen Rücken. Aber die Schweratmigkeit, weil ich dort nunmal nicht so gerade sitze, wie auf einem Stuhl, wurde nicht weniger. Natürlich habe ich mich damit getröstet, dass das bestimmt irgendwann besser wird. Aber wie lange will ich darauf warten und bis dahin unzufrieden sein?

Es sieht dann so leer aus…

Irgendwann an einem Abend schaute ich auf das Futonsofa und dachte, dass das ja ziemlich leer aussieht in meinem Wohnzimmer, wenn das Futonsofa weg ist. Aha!! Nur deshalb steht es also noch da! Was ein überaus blödes Argument: „Es sieht dann so leer aus“. Genau in diesem Moment stand der Entschluss fest: Das Futonsofa muss weg. Ich will nicht auf irgendwelche besseren Zeiten warten, wo ich – vielleicht – ja doch noch damit klar komme. Und leere Flächen sind keine Dramen, sondern Möglichkeiten, Chancen, Freiheit.

Sofas passen nicht in mein Leben

Futons sind normalerweise so herrlich multifunktional. Aber darauf schlafen kann ich schon lange nicht mehr. Und zum Sitzen passt es auch nicht mehr. Ebenso wie die vielen anderen Sofas, die ich im Laufe des Lebens so getestet habe. Immer war zu wenig Abstützung in der Lendenwirbelsäule, auch bei teureren Modellen. Da ich recht lange Beine habe, hat es mich auch immer gestört, dass die Sofas meistens eher niedrig sind. Der Platz für so ein großes Sofa-Möbel wäre jetzt da, ganz anders als in meiner früheren Wohnung. Gefühlt hat auch die ganze Welt ein Sofa in der Wohnung stehen. Ich gönne es allen von Herzen, die damit gut klar kommen. Ich gehöre aber nicht dazu. Ich will es deshalb nicht mehr. Dann habe ich eben jede Menge Platz.

Stühle

Meine Stühle für den Esstisch kommen auch so langsam in die Jahre. Ich werde sie irgendwann austauschen müssen. Vielleicht auch gegen passende Sessel, mal schauen. Es muss passen. Viele Stühle haben zu kleine Sitzflächen, wird da nur noch Material gespart? So etwas passt oft nicht für langbeinige und größere Menschen. Viele Esszimmer-Sessel sind zu wuchtig, zu niedrig, zu eng. Einige Ideen habe ich aber trotzdem, das muss ich aber erstmal vor Ort in Geschäften testen. Ich habe ja keine Eile. Entweder ich finde etwas wirklich passendes oder die alten Stühle müssen noch ein wenig länger halten.

Ist das Minimalismus?

Minimalismus an meiner Entscheidung, das Futonsofa zu verschenken ist nicht, dass es ein Möbelstück weniger ist. Das ist mir komplett egal. Es geht auch nicht darum, dass es bei mir leer aussehen muss. Auch das ist mir völlig wurscht.

Minimalismus an meiner Entscheidung ist, dass es nicht zwingend in meiner Wohnung vollgestellt sein muss, nur weil es eben so üblich ist und nahezu alle Leute ein Sofa haben. Minimalismus ist für mich, zu schauen, ob irgendein Ding wirklich noch ins eigene Leben passt oder ob die Zeit dafür nicht schon längst abgelaufen ist. Es geht dabei nicht um ein Dinge weniger. Weil irgendetwas minimalistisch ist, wäre für mich nie ein Argument, etwas wegzugeben. Es geht mir immer um Wohlbefinden, Bequemlichkeit und wenig Aufwand – und das Ergebnis ist dann eben ein minimalistischer Lebensstil.

Jetzt, wo die Entscheidung gefallen ist, das Futonsofa verschenkt, bin ich sehr erleichtert. Es fühlt sich für nicht mal so leer an, wie ich es dachte. Es ist lediglich genug Platz da. Da mein Handy kein Weitwinkelobjektiv hat, heute mal ein Mini-Filmchen statt Foto. So ist der Raum besser zu erkennen.

Die Tischplatte meines Tisches hat inzwischen ziemlich viele Macken. Das Gestell ist ansonsten aber super, auch ist der Tisch höhenvertellbar. Daher habe ich mir der Einfachheit halber einfach eine Tischdecke besorgt. In grün natürlich 😉

 

34 thoughts on “Adé Futonsofa

      1. Ich finde das so treffend. Das ist auch eine wundervoll humorige Anwort, auf Fragen wie „Warum hast du kein Sofa? ich könnte das ja nicht.“ -> „Ach, so wild ist das nicht, es ist lediglich genug Platz da.“;)

        1. Warum man sich überhaupt rechtfertigen muss, was man alles in seiner Wohnung NICHT hat…. Ich nenne den Grund inzwischen nur noch einmal, kurz und bestimmt und jene Unverbesserlichen, die dann immer noch nicht mit ihren „Einrichtungstipps“ aufhören, dürfen mich in Zukunft auf einen Kaffee einladen. 🙂

          1. Mann muss sich hierzulande auch rechtfertigen, wenn man/ frau keinen/ wenig Alkohol trinkt. Und wenn es nach der Regierung geht auch, wenn mensch „nur“ Teilzeit arbeitet…
            (Wobei ich sehr froh bin, nur noch wenige Stunden zu machen. Da ist es auch kein Drama, wenn es mal etwas mehr wird.)

          2. @Andrea – Bzgl. Teilzeit ist das ja nur ein Teil einer der beiden Regierungsparteien und der denkt gerade erstmal laut in allen Medien nach…
            So etwas wie Vollzeitzwang wäre für mich die Hölle gewesen, ich hätte es nicht mehr geschafft und wäre definitiv bereits etliche Jahre vorher in der Erwerbsunfähigkeit gelandet. Das hätte sich finanziell für wirklich niemand gerechnet.

            Neben Alkohol, den man nicht trinken will, ist es auch Süßkram, Kuchen und Co.. Ich erkläre dann gerne, dass man sich ja nicht in erster Linie für Essen und Trinken trifft, sondern das dies ja maximal sowas wie Begleitprogramm ist. Die Begegnung ist wichtig und nicht, was ich genau esse oder trinke.

          3. Hallo Gabi. Menschen mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung haben einen Anspruch auf Teilzeit nach § 164 Abs. 5 Satz 3 SGB IX. Dieser lautet: „Schwerbehinderte Menschen haben einen Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung, wenn die kürzere Arbeitszeit wegen Art oder Schwere der Behinderung notwendig ist.“ Herr Merz kann so viel Arbeit fordern wie er will, die Wirtschaft wird die Teilzeit nicht abschaffen, weil sie dadurch Mitarbeiter rekrutieren kann, die dem Arbeitsmarkt sonst gar nicht zur Verfügung ständen.

          4. Hallo Violetta, ein guter Hinweis. Hinzu kommt, dass es bei manchen Firmen gar nicht passen würde, nur noch Vollzeitmitarbeiter zu beschäftigen.

  1. Liebe Gabi,
    danke für das Video. Ich finde der Raum wirkt sehr schön ohne das Futon Teil. Und die Tischdecke sorgt auch für Gemütlichkeit. Bei mir kommt höchstens mal so ein Tischläufer zum Einsatz, werde das aber mal überdenken, da es mir bei dir gut gefällt. Bei mir wird auch immer gefragt, ob ich grad erst eingezogen bin. Habe auch nur Bilder hingestellt und nicht aufgehängt. Da kann ich mich nie so wirklich entscheiden.
    Ich wünsche dir eine gute Zeit und weiterhin vor allem gute Besserung!
    Liebe Grüße
    Karin
    Ich kann gar nicht ohne Sofa und verbringe viel Zeit darauf.

    1. Vielen Dank! Die Vorstellung vorher, dass es schrecklich leer aussieht, war genau genommen der unangenehmste Teil. Die Realität hat mir gezeigt: Es ist völlig in Ordnung so.
      Dann wünsche ich dir schöne und erholsame Sofastunden.

  2. Hallo Gabi,
    es hätte wirklich nicht zu dir gepasst, dass du etwas behältst, was nicht mehr zu deinem Leben passt. Es macht das Leben so viel leichter, wenn man einmal begriffen hat, dass man sich nicht um die Meinung des Mainstreams kümmern muss. 😉
    Danke für das Filmchen. Dein Zimmer sieht trotz „fehlendem“ Möbel sehr stimmig aus.
    Gute Möbel/Stühle zu bekommen, wird immer schwieriger. Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche. Vielleicht hast du im Second Hand sogar eher Glück, als bei den Neumöbeln?
    Liebe Grüße, Sibylle

    1. 2nd-Hand bin ich noch nicht fündig geworden. Was da teilweise an Möbeln verkauft wird bzw. versucht wird, um eine Möbel für möglichst viel Geld loszuwerden, oha.. Man muss da Glück haben. Vielleicht klappt es ja, mal sehen.
      Das Filmchen war eher eine Notlösung, da mein Smartphone kein Weitwinkelobjektiv hat, hat aber Spaß gemacht. Die paar Sekunden waren ja auch kein großer Aufwand. Das ist ja eher sowas wie ein bewegtes Foto. 😆

  3. Glückwunsch zu deiner Entscheidung! Es ist ja oft etwas schwierig, diese Denkmuster zu überwinden, „das hat man halt“ oder „das hat Geld gekostet“ oder „wenn Besuch kommt“ usw.
    Meiner Meinung nach ist bei dir nichts „zu leer“, das machen wohl die Textilien, die eine gemütliche Atmosphäre schaffen.
    Mit Sofas kann ich auch nichts anfangen. Ich hatte mal eins, weil „man das hat“ und die einzige Aufmerksamkeit die es bekommen hat, war das regelmäßige absaugen des Staubes von den Polstern. Ich mag das weiche, tiefe sitzen nicht und da ich 1,80m groß, bin ich ebenfalls mit recht langen Beinen „gesegnet“. Aufgrund der langen Ertaubung habe ich es auch eher bevorzugt, dem Besuch direkt gegenüber zu sitzen, statt nebeneinander.
    Und dann bin ich einfach zu faul und zu geizig, regelmäßig ein durchgesessenes Polstermöbel auszutauschen. Wie Heike schon angemerkt hat, hat die Qualität bei neuen Möbeln wirklich enorm nachgelassen.
    Daher flog das Sofa raus und ich habe mir stattdessen recht breite Stühle aus Massivholz für den Esstisch gegönnt, die am Rücken und der Sitzfläche gepolstert sind. Die wurden mir im Gebrauchtmöbellager praktisch geschenkt, weil die derart altmodisch aussahen, dass man die ewig nicht loswurde. 🙂 Habe die dann neu gepolstert, die Beine passend lackiert, Husse drauf und Sitzkissen, um bei Bedarf noch etwas höher zu sitzen. Das war zwar einmalig etwas aufwändiger, aber dafür kann ich davon ausgehen, das ich sehr viele Jahre keine neuen Stühle mehr kaufen muss.
    Ich drücke dir fest die Daumen, dass du auch für dich eine bequeme und vor allem langfristige Sitzlösung findest!

    1. Besten Dank. Man muss sich Zeit lassen. Du hast ja wirklich eine klasse Lösung für dich gefunden.
      Du schreibst, dass du lange ertaubt warst. Hast du jetzt ein CI? Es war irgendwann hier schon mal Thema, ich erinnere mich aber nicht mehr. Mit CI ist es ja so einfach auch nicht. Selbst mit „normalem“ Hörgerät finde ich es auch Lichtjahre angenehmer, wenn ich meine Gesprächspartner sehe. Am liebsten gegenüber, über Eck geht auch noch.

      1. Genau, es ging bei der Problematik mit dem Bluetooth kurz darum. Ich bin seit meiner Jugend kontinuierlich immer schwerhöriger geworden, bis dann auch High End Hörgeräte nichts mehr gebracht haben. Da war ich dann Mitte 30. Hatte lange Angst vor der OP und auch davor, dass das Ergebnis nicht zufriedenstellend sein könnte. Das ging einige Jahre einigermaßen gut, bis Corona mit den Masken kam. Muss ich dir ja nicht erzählen, was das für hörgeschädigte Menschen bedeutet hat… Mir wurde auch mal der Vogel gezeigt, weil ich nicht mitbekommen habe, dass mich jemand angesprochen hat. Da war dann klar, das geht so nicht mehr. Habe auch vor der Ertaubung gerne und viel Musik gehört und das schmerzlich vermisst.
        Im August ´24 wurde dann Ohr 1 implantiert, im Mai ´25 Ohr 2. Mit Ohr 1 kann ich inzwischen auch sehr gut hören, es klingt alles sehr natürlich und es ist auch nicht mehr zwingend notwendig, ständigen Blickkontakt bei Gesprächen zu halten.
        Ohr 2 ist leider immer noch hauptsächlich Geschepper mit Micky Maus-Stimmen. Als wenn mein Hirn ebenfalls minimalistisch denkt: „Ach, Ohr 1 geht so gut – wir brauchen das 2. nicht!“ 🙂
        Da die Kasse nur sehr wenige ambulante Nachsorgetermine genehmigt hatte und die Abstände für Audiotherapie und Einstellungen zu groß waren, warte ich jetzt noch auf die stationäre Reha und hoffe, dass ich beide Ohren dann auf ein einheitliches Level bringen kann.
        Gelohnt hat sich das aber auf jeden Fall, bin mit 44 wieder mitten im Leben. 🙂

        1. Phantastisch! Mit Hörerfahrung scheinen die CIs insgesamt relativ gut zu funktionnieren. Bei Erwachsenen ohne jede Hörerfahrung (gehörlos geboren) scheint es weitestgehend sinnlos zu sein. -> Mein Eindruck aus der Praxis.
          Dann drücke ich dir die Daumen für die Reha. Ein Ohr hört gut, das andere Ohr eher Mickymaus-Stimmen ist ja eine schräge Kombination. Wäre schön für dich, dass käme noch zusammen.
          Coronazeit mit Masken als Schwerhörige: Der Horror. 🤯

          1. Herzlichen Dank! 🙂 Stimmt, es war ein konstantes „Erinnern“, weil ich ja schon wusste, wie alles klingt. Und ja, auch die Berichte und meine größte Befürchtung, dass alles „technisch“ und „blechern“ klingt, haben sich bewahrheitet. Bis mir dann auf einmal bewusst geworden ist – das sind ja die hohen Frequenzbereiche, die ich zum Teil seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar noch nie, gehört habe! Die gehen ja bei schleichender Schwerhörigkeit als erstes verloren. Da ist vieles auch einfach nur Gewöhnungssache.

  4. Hallo Gabi,
    vorausschickend: ich habe nichts mit der Firma zu tun, kein solches Sofa etc. – es erinnert mich aber an die Küche meiner Oma. Die hatte zwar ein Chaiselongue (Schesslong ausgesprochen) und kein Küchensofa, aber das Schesslong tat Dienst als Küchensofa, dem einzigen tagsüber beheizten Raum im Haus. Mir gefallen die Teile sehr. Billig sind sie allerdings nicht.

    Ob ein Ostfriesensofa etwas für Dich wäre?

    Grüße aus dem Südwesten von der Kulturschnepfe

    1. Diese Sofas sehen qualitativ sehr hochwertig aus, sprengen mein Budget aber absehbar deutlich.
      Von dem für mich wichtigsten Aspekt der körperlichen Besonderheiten beim Sofa mal abgesehen, war ich zusätzlich noch weit über 20 Jahre beruflich in vielen Wohnungen unterwegs. Ich habe auf vielen unterschiedlichen Sofas gesessen. Ich gönne jedem das persönliche Traumsofa, aber ich will es auch einfach nicht mehr. Alles was in Richtung bequeme Stühle oder Esszimmer-Sessel geht, ist mir weit symphatischer.

      1. Das finde ich gut, dass Du da so entschieden bist.

        Ich dachte nur, es gibt auch hochbeinige Sofas mit tieferem Sitz. Aber so wie Du das schilderst, ist Dein Spaltwirbel absolut dagegen.

        1. Mir sind durch das Stöbern auf der Seite diese Eckbänke wieder eingefallen. Die sieht man ja auch nicht mehr so oft. Damit hätte man sowohl was Sofamäßiges, als auch Sitzmöglichkeiten am Tisch. Und es wäre hoch und stabil genug. Wäre das nicht etwas?

          1. Über Bänke habe ich auch schon mal nachgedacht. Egal, was es genau wird, es muss im Rücken passen und die Sitzfläche muss groß genug für langbeinige Menschen sein.

    2. 50 cm Höhe , 95 cm Rückenlehne. Das ist wirklich nur für kleine Menschen. Aber immerhin ist es laut Internetseite „anpassbar“. Ab 55 cm Sitzhöhe und 1,10 m Rückenblehne könnte dann auch ein durchschnittlich großer Mann drauf sitzen. Vermutlich ist bei diesem Sofa, auch bei dem Geschnörkel und Bezug aber wohl eher „Frau“ die Zielgruppe. Das Möbel käme mir jedenfalls wegen opticher Unruhe nicht in die Wohnung.

  5. Hurra, noch ein Minimalist, der ganz herrlich altmodisch eine Tischdecke verwendet. Ich habe auch so einen Tisch. Solide, genau die richtige Größe und bei Bedarf ausziehbar. Aber nicht schön anzusehen. Nachdem die alte Tischdecke inzwischen kleine Löcher bekommt, habe ich mir vor kurzem die Freude gemacht eine zweite Tischdecke zu nähen.

    1. Und so kann auf diese Weise ein Möbelstück einfach auch weiterleben.
      Ich hatte aber auch überhaupt keine Lust, mir irgendwo eine Ersatzplatte zusägen zu lassen und zu montieren. Tischdecke drüber, fertig – minimalisiere den Aufwand.

  6. Sieht immer noch sehr gemütlich aus bei dir. Ich würde auch nichts rauswerfen, nur um des Rauswerfens willen. Aber wenn etwas für einen nicht mehr funktioniert – warum behalten?! Wir verzichten bewusst auf den Esstisch und haben dafür unsere Sofalandschaft (bei mir mit dickem Kissen im Rücken, dann ist es perfekt) und einen Arbeitsbereich. Manche finden das seltsam aber es muss ja nur für uns passen. Allerdings darf ich zwei Sideboards auch nicht weitergeben, weil es mein Mann dann zu leer findet. Das sind halt die Kompromisse, die man im Zusammenleben macht. Wenn’s nur das ist 😄

    1. Oh wunderbar, bei mir ohne Sofa, bei euch ohne Esstisch. Hauptsache, es passt. Und ja klar, beim Zusammenleben macht man immer Kompromisse. Aber ich vermute mal, dass dein Mann jetzt auch nicht gerade ein Dekohäschen ist und eure Räume zu pflastert. Zwei Sideboards sind ja echt noch sehr überschaubar.

  7. Ja, so ist das, manchmal passt etwas nicht mehr. Du hast dir ja deine Entscheidung gut überlegt. Jetzt ist halt erstmal Platz. Ich habe auch das Gefühl, dass die Qualität gerade auch bei Sitzmöbeln nachgelassen hat. Aber da du dich in Ruhe umschauen kannst, wirst du was finden. Das Zimmer sieht auch so gemütlich aus, durch deine Gestaltung mit den Bildern und da ist ja auch noch der schöne Blick aus dem Fenster.
    Liebe Grüße
    Heike

    1. Oh ja, das stimmt. Der Blick aus dem Fenster ist einfach phantastisch. Jetzt im Winter herrliche Sonnenuntergänge, im Sommer die grünen, großen Bäume. Das ist wirklich traumhaft schön.
      Die Bilder sind selbst mit dem Handy fotografiert, alles hier in der Gegend. So hole ich mir die Natur ins Haus.

  8. Hallo liebe Gabi, ich hoffe, es klingt nicht unverschämt… aber was machst Du eigentlich den ganzen Tag in der leeren Wohnung? Spazierengehen, bloggen, schnell etwas kochen, essen, durchfeudeln. Ist eine vollkommen ernst gemeinte Frage!! 24 Stunden können lang sein. Ich respektiere natürlich, wenn Du das nicht beantworten magst, ich jedenfalls verbringe viel Zeit mit meinem Haushalt, im Garten, meinem Hund und lesen. Ich sehe kaum fern, ausser Nachrichten. 😉.

    1. Nein, kein Problem. Das ist nicht unverschämt, sondern eine berechtigte Frage.
      Spazierengehen, bloggen, schnell etwas kochen, essen, durchfeudeln – sowas geht bei mir nicht schnell. Das dauert wegen LongCovid bzw. Me/CFS. Spazierengehen: danach bin ich k.o und brauche Pause. D.h., da geht kein Lesen, kein Musikhören, kein Telefonieren. Nach Duschen und Bad grob wieder säubern bin kann ich völlig platt und kann nur noch sitzen oder muss mich hinlegen. Anderes vergleichbar. Es dauert. MIt den normalen Tagesabläufen bin ich komplett ausgelastet. Die muskuläre Kondition habe ich, nützt mir aber nichts. Atemnot, der Puls rast, Crashgefahr. Es könnte sich dauerhaft verschlechtern. Es gibt Betroffene, die liegen nur noch im Bett, können nicht mal mehr das Haus verlassen. Medizinische Hilfen dagegen gibts immer noch nicht.
      Außerdem will ich natürlich auch nochmal Freunde und Bekannte treffen, d.h., die übliche Freizeitgestaltung etc., aber auch da bloß keine Konzerte oder größere Veranstaltungen. Einen Schal habe ich schon mal gestrickt, Mütze ebf.. Vielleicht kommt da noch mehr. Das funktioniert nämlich auch ohne größere körperliche Anstrengung.
      Wenn ich fitter wäre, würde ich wandern gehen, irgendetwas ehrenamtlich machen. Ist aber leider nicht dran zu denken. Derzeit ist mein Ziel, dass ich nicht weiter abbaue und weiterhin ohne fremde Hilfe klar komme.

      1. Danke schön für Deine Antwort. Ich wünsche Dir Kraft und Gesundheit und danke Dir für Deinen Blog und dass Du Dein Leben mit uns teilst.

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